St. Blasius

Fürsprecher bei Halskrankheiten
St. Blasius

Einen Tag nach Lichtmess, am 3. Februar ist der Blasiustag. Er hält sich noch gut im Heiligenkalender und der Blasiussegen ist zumindest in Altbayern noch begehrt. "St. Blasius stößt dem Winter die Hörner ab", so ein alter Bauernspruch.

Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien und starb um das Jahr 316 den Märtyrertod. Die Legende berichtet von einem Kind, dem eine Fischgräte im Hals stecken blieb, und dem Blasius auf wundersame Weise das Leben gerettet haben soll. So wurde der Heilige Fürsprecher bei Halskrankheiten.

In den katholischen Kirchen erteilen die Seelsroger mit zwei über Kreuz gebundenen Kerzen den Blasiussegen. Er soll vor Hals- und Ohrenkrankheiten im kommenden Jahr bewahren.

In der Gemeinde Kellberg im Landkreis Passau ist die Pfarrkirche dem Heiligen Blaius geweiht. Sogar eine Reliquie des Heiligen ist in der Kirche aufbewahrt.