"St. Valentin san d`Feiertag hin" weiß ein alter Spruch. Weihnachten, Neujahr, Dreikönig - vorbei! Der Alltag hat uns wieder.
Valentin – die Geschichtsforschung weiß wenig über ihn - war Anfang des fünften Jahrhunderts Bischof in der römischen Provinz Rätien und wohl auch in Passau tätig. Dort wurde er der Legende nach von heidnischen Bewohnern vertrieben. Sein Todestag ist auf den 7. Januar um das Jahr 475 datiert. In Mais bei Meran fand er sein Grab. Seine Gebeine wurden im achten Jahrhundert nach Passau gebracht und verehrt. Valentin wird seit dem Mittelalter als Patron der Epileptiker verehrt. „Valentinus“ taucht häufig in den Heiligenlisten auf. Neben dem „Passauer Valentin“ ist aber nur noch der heilige Valentin von Terni verbürgt. Diesem Heiligen, offiziell nicht mehr in Heiligenkalendern der Kirche geführt, wird am 14. Februar, dem wesentlich bekannteren Valentinstag gedacht. Er soll im Jahr 269 unter Kaiser Claudius hingerichtet worden sein.