Einmalig: Die Christkindlwallfahrt in Ringelai

Christkindlwallfahrt

 
Alle Jahre wieder laden die Ringelaier zu ihrer Christkindlwallfahrt ein. Diese ist wohl in ihrer Art einmalig. Denn normalerweise endet ein Wallfahrtsjahr an den kleinen und großen Pilgerorten spätestens im Oktober. Anders so in Ringelai im Bayrischen Wald. Dort trifft man sich alljährlich am 3. Adventsonntag zu dieser Christkindlwallfahrt. Die findet seit 250 Jahren statt. Freilich mit Unterbrechungen. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde sie wiederbelebt, mit ihr auch ein kleiner Christkindlmarkt.
Ihren Ursprung hat die Wallfahrt im ungarischen Raab. Dort wird ein aus Irland stammendes Gnadenbild verehrt. Eine Kopie davon kam 1747 in die neu erbaute Michaelskirche nach Ringelai und wurde dort ebenso verehrt wie in Ungar. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es still um das Bild und um die Wallfahrt, bis sie in den achtziger Jahren wieder belebt wurde. Zusammen mit anderem religiösen Brauchtum der Vorweihnachtszeit.
Die Wallfahrt verbindet die ungarische Diözese Veszprem mit dem Bistum Passau, ebenso wie die Orte Raab und Ringelai.
Nach dem Wallfahrtsgottesdienst findet die alljährliche Herbergssuche durch den Ort statt. Maria und Josef werden dabei von den Hirten und den Wallfahrern begleitet.Das seit vielen Jahren bei der Christkindlwallfahrt in Ringelai.