Haushalt der Diözese 2012

trotz Rekord-Etat auf Sparkurs

805.878 Katholiken gibt es in Unterfranken, die Diözese Würzburg beschäftigt rund 4670 Beschäftigte und der Etat ist mit 153 Millionen Euro dank des Wirtschaftsaufschwungs bislang der grösste.

Das allerdings wird sich in Zukunft dramatisch ändern, weshalb die Diözese weiterhin ihren Kurs "Erneuern und Sparen" hält, so Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand.

Bischof Friedhelm Hofmann wies darauf hin, dass die Diözese nicht "in der Welt", sondern "von der Welt" lebe und auf finanzielle Hilfe angewiesen sei, wofür er allen Unterstützern danke.

Bei der Haushaltspressekonferenz stellte der bischöfliche Finanzdirektor Albrecht Siedler die Verteilung der Gelder vor und skizzierte die Pläne, wo eingespart werden solle. Vor allem die Bildungshäuser, aber auch Pfarrwohnungen und Pfarrheime stünden auf dem Prüfstand, was die Menschen in den Pfarreien verunsichere, weil mit den Gebäuden immer noch die Hoffnung auf einen eigenen Pfarrer verbunden sei.

Derzeit sind rund 67 Prozent des Hauhalts Personalkosten, die in den kommenden Jahren auch eingeschränkt werden müssten. Auf betriebsbedingte Kündigungen hingegen will die Diözesanleitung weiterhin verzichten.

Eine gute Nachricht: die Austrittswelle infolge der Mißbrauchsfälle ist abgebbt. 

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Kamera/Schnitt: Heiko Säle
Redaktion: Bernadette Schrama

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