Bischof fordert Globalisierung des Friedens
Eine Globalisierung des Friedens und nicht nur der Wirtschaft fordert der Passauer Diözesanbischof Wilhelm Schraml zum Weihnachtsfest. Mit der Geburt Jesu Christi hat nach Worten des Oberhirten „eine große Friedensoffensive Gottes in der Welt begonnen“. Deshalb sei jetzt eine „Mobilmachung für den Frieden“ nötig. Die dafür von Gott festgesetzte Ordnung ruhe auf den vier Säulen: Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit.
Angesichts der vielen Risse, die heute durch die Menschheit gehen würden – seien es die blutigen Auseinandersetzungen in Afghanistan oder in den Staaten Afrikas, sei es durch Gewalt und Terrorismus, der große Unterschied zwischen wohlhabenden und hungernden Völkern hat die Menschheit zerrissen, seien es die gescheiterten Ehen und Familien – brauche es die Durchsetzungskraft der Liebe.
Das Weihnachtsfest ermutige, einander die Hand der Versöhnung zu reichen. Das Fest der Geburt Christi mahne gleichzeitig, dafür einzutreten, „dass im öffentlichen Leben Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit herrschen“.



